31. Marktplatzfest 'Treffpunkt Europa' am Sonntag, 15. September 2013, Marktplatz Bretten

Am Sonntag, 15. September 2013 feiert die SPD Bretten in diesem Jahr das 31. Marktplatzfest 'Treffpunkt Europa' auf dem schönen Marktplatz in der Melanchthon-Stadt Bretten.

Der „Treffpunkt Europa“ lockt mit seiner bunten Programmvielfalt und mit internationalen Spezialitäten seit über 30 Jahren viele Besucher auf den Brettener Marktplatz, um mit uns im friedlichem Miteinander unserer deutschen und ausländischen Mitbürger zu feiern. Dieses Fest wird wie in jedem Jahr von der Stadt Bretten mitgetragen.

Betriebsbesichtigung der Fa. Metallbau Häcker

Am 11. September wird Vanessa Rieß, die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Karlsruhe-Land, zu einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Metallbau Häcker in Weingarten sein. Die Mitglieder der SPD Weingarten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Wir bitten um Voranmeldung bei Erich Höllmüller.

Sommerfest der SPD Weingarten

Das Sommerfest der SPD Weingarten findet dieses Jahr am 8. September ab 11 Uhr bei der AWO, Dörnigstraße 9, Weingarten, statt. Die Bevölkerung von Weingarten, aber auch die Mitglieder und Freunde der SPD, sind herzlich eingeladen

SPD im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort

Die SPD Bad Schönborn war am vergangenen Wochenende mit Daniel Born bereits auf Tour.

Die SPD und die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) aus dem Landkreis Karlsruhe werden die kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl nutzen, um die Menschen vor Ort direkt anzusprechen, ihnen zuzuhören und Fragen zu beantworten. In Kooperation mit dem Willy-Brandt-Haus werden Jusos in dem Wahlkreis Karlsruhe-Land gemeinsam mit der SPD-Bundestagskandidatin Vanessa Rieß und in dem Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen mit dem SPD-Bundestagskandidaten Daniel Born den Austausch mit Wählerinnen und Wählern suchen. Wie schon beim Bürgerkonvent, bei dem Bürgerinnen und Bürger am Regierungsprogramm der SPD mitgearbeitet haben, möchte die SPD durch diese Aktionen zeigen, wie ernst sie es mit dem Wahlmotto "Das WIR entscheidet" meint: alle Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit haben, auf die Politik Einfluss zu nehmen!

SPD-Nachwuchs erteilt Nachhilfe: Homosexuelle sind keine "Andersartigen"!

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen sind entsetzt über die Haltung Olav Guttings (MdB) zum Thema Homosexualität. Laut Hockenheimer Tageszeitung und Guttings eigener Homepage antwortete Gutting auf die Frage einer Schülerin, wieso sich die CDU so schwer beim Thema Homosexualität tue, mit den Worten, die CDU habe nichts gegen "Andersartige". Wir Jusos verurteilen diese Worte und die Haltung aufs Schärfste und fordern eine Entschuldigung Guttings bei allen homosexuellen Menschen. Die Jusos Karlsruhe-Land und die Jusos Bruchsal haben bereits am vergangenen Wochenende über ihre Facebook-Profile auf Guttings Äußerungen aufmerksam gemacht und diese verurteilt. Seit Montag dieser Woche ist auf der Homepage Guttings eine wachsweiche Erklärung seiner Äußerung im betreffenden Bericht zu lesen, die aus Sicht der Jusos nicht glaubwürdig wirkt.

Kita statt Betreuungsgeld!

Eltern haben ab dem 1. August für Kinder unter drei Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter. 2007 hat die SPD den Rechtsanspruch auf den Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr in der Großen Koalition durchgesetzt. Damit bekommen alle Kinder die gleiche Chance auf frühkindliche Bildung von Anfang an. Für Eltern wird es künftig einfacher, ihr Familienleben mit ihrem Erwerbsleben zu vereinbaren.

„Eltern wünschen sich zu Recht eine gute Betreuung für ihre Kinder. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ist nur zu begrüßen. Das derzeitige Ausbauziel von 39 Prozent halten wir jedoch mittelfristig für zu niedrig“, so die Juso-Sprecher Dennis Eidner und Marko Vidakovic. Die Jusos Karlsruhe-Land kritisieren deshalb auch das Betreuungsgeld, welches zeitgleich zum 1. August eingeführt wird. „Dadurch fehlen die finanziellen Mittel genau dort, wo sie tatsächlich benötigt werden, nämlich beim Kitaausbau für Unter-Dreijährige“, erklären Eidner und Vidakovic weiter.

„Frauen muss es heutzutage möglich sein, ihrer Arbeit nachzugehen, während ihre Kinder gut betreut sind. Dies erreichen wir aber nicht mit dem Betreuungsgeld. Wenn in manchen Bundesländern kein einziger Antrag dafür gestellt wurde, mangelt es offensichtlich bereits vor der Einführung an der Bereitschaft, diese Mittel zu nutzen“, so die Jusos. Vor allem in Ballungsräumen und Universitätsstädten sei die Nachfrage an Kitaplätzen sehr groß. Bis 2017 plant die SPD zusätzlich 200.000 Plätze zu schaffen und den Rechtsanspruch auf einen Ganztagesplatz zu erweitern. „Die Finanzierung soll fair und transparent erfolgen, so dass das Geld auch in den Kitas ankommt. Ausbau und Qualität sind dabei in ihrer Wichtigkeit gleichzusetzen. Kommunen dürfen mit dem Ausbau nicht alleine gelassen werden,“ erklären die Jusos abschließend.

Jusos Karlsruhe-Land gestalten Moderne Linke Politik

Der Kreisvorstand der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) des Kreisverbandes Karlsruhe-Land traf sich am 24.07. in Ettlingen, um wichtige Themen zu behandeln. Trotz des derzeitigen Wahlkampfs, den die Jusos für Vanessa Rieß im Wahlkreis Karlsruhe-Land und Daniel Born im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen führen, standen inhaltliche Themen für die Zeit nach der Bundestagswahl auf der Agenda. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe im Herbst, die sich mit moderner, linker Jugendpolitik beschäftigen wird. In dieser Reihe ist eine Veranstaltung bereits gesetzt: Die Jusos aus Bruchsal werden das Thema Feminismus und Frauenpoltik behandeln und hierzu eine Podiumsdiskussion organisieren, zu der die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Anette Sorg bereits ihre Teilnahme zugesagt hat. Eine weitere Veranstaltung, die spannende Diskussionen verspricht, wird wahrscheinlich das Thema „Patriotismus und Linkssein“ behandeln, welches die Juso-AG Ettlingen organisieren wird. Der Juso-Kassier Simon Hilner brachte dieses Thema auf der Sitzung ein und löste damit eine lebhafte Diskussion aus: „Ich freue mich richtig darauf, dieses Thema zu behandeln. Wenn es in einem kleineren Kreis schon zu einer so lebendigen Diskussion führt, wird eine Veranstaltung hierzu noch lebhafter sein. Dieses Thema ist spannend und spricht die Jugend an: Wir fragen uns, welche Meinungen es dazu gibt, dass beispielsweise während Fußball-Meisterschaften Deutschland-Flaggen gehisst werden und wie viel Patriotismus in einer linken Partei in Ordnung ist“, so Hilner.

In Memoriam Martin Altenbach

Ein Nachruf des Fraktionsvorsitzenden, Bürgermeister Markus Rupp

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landkreis Karlsruhe und weit darüber hinaus trauern um Martin Altenbach. Martin Altenbach war ein großer, war ein durch und durch überzeugter Sozialdemokrat. Martin Altenbach gehörte 57 Jahre unserer Partei an. Martin Altenbach hat unsere Fraktion, er hat den Landkreis Karlsruhe in seiner 41jährigen Zugehörigkeit zum Kreistag, maßgeblich geprägt und gestaltet.

Nun ist Martin Altenbach am vergangenen Donnerstag verstorben. Plötzlich und überraschend für uns alle, die wir nicht mehr die Zeit hatten für eine letzte Begegnung, ein Gespräch, einen Dank. Wir mussten auf geradezu tragische Weise inmitten der Kreistagssitzung am 11. Juli in Oberderdingen erleben, wie jäh vertraute Beziehungen enden können. Als Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion für alle Kolleginnen und Kollegen, für den Kreisverband mit René Repasi an der Spitze, für die Wegbegleiter aus der Politik und dem Kreistag Martin Altenbach möchte ich Danke sagen. Danke Martin, für all Deine Leidenschaft, Deine Kompetenz, Deine Hartnäckigkeit mit der Du Dich kraft Deines Amtes und aus persönlicher Überzeugung für uns, für die SPD, für den Landkreis Karlsruhe eingesetzt hast:

Wir verzichten darauf, einzelne Maßnahmen oder Projekte des Landkreises Karlsruhe an den Martin Altenbach beteiligt war, herauszuheben. Wir verzichten darauf, weil Martin Altenbach schlicht an allen Entscheidungen, die den Landkreis in den 40 Jahren seines Bestehens, zu dem gemacht haben, was er heute ist maßgeblich beteiligt war. Egal ob als Kreistagsmitglied, als Mitglied des Ältestenrats, als langjähriger Sprecher im Verwaltungsausschuss oder seit 1979 als 2. Stellvertreter Landrat. Es gäbe unendlich viele Beispiele für Martin Altenbachs respektables Wirken, das in jedem von uns eine Vielzahl weiterer Erinnerungen wecken würde.

Martin Altenbach hat Maßstäbe gesetzt. Er hinterlässt bleibende Spuren. Martin, Du warst für unsere Fraktion, aber auch für alle anderen Fraktionen im Kreistag, stets ein kompetenter, ein anerkannter Ansprechpartner. Du warst der dienstälteste Kreisrat, auf Deinen Rat hörte man, Deine Erfahrung schätzte man. Bei der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille am 1. Dezember 2011 hatte ich gesagt: „Du bist Urgestein und prägende Figur der SPD-Fraktion im Kreistag Karlsruhe. Manchmal auch ohne Zweifel streitbar. Du hast der Politik im Landkreis Karlsruhe und in unserer Fraktion ein Gesicht gegeben!“

Martin Altenbach ging es immer um die Belange der Menschen. Und diese schätzten den fleißigen Arbeiter, den großen Kulturfreund etwa bei der Stiftung Frauenalb, den Sportförderer beim FC Busenbach, den aufmerksamen Zuhörer, den sorgsamen Ratgeber, den immer gut informierten, manchmal auch streitbaren Diskussionspartner. Die Waldbronner, Karlsbader und Marxzeller wählten ihn dafür zehnmal in Folge in den Kreistag.

Martin Altenbach diente den Menschen. Martin Altenbach war ein „Busenbacher mit Herz“; Martin Altenbach war ein „Albgauer mit Herz“, Martin Altenbach war „ein Badener mit Herz“, Martin Altenbach war ein „Europäer mit Herz“, ja, er war ein „Sozialdemokrat mit Herz“.

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant hat einmal gesagt: „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot. Er ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.“ Wir werden Martin Altenbach nicht vergessen!

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