
Was bewegt Karlsruhe-Land? Unter diesem Motto trafen sich Jugendliche aus dem Landkreis am 21.März in Pfinztal. “Diese Versammlung ist gleichzeitig der Startschuss für unsere Mittmach-Kampagne, mit der wir in den nächsten Monaten viele Menschen in unseren Kommunen treffen und ihre Anliegen mitnehmen”, so die einleitende Worte des Juso-Kreisvorstands in Pfinztal.
Die Jugendlichen sammelten bereits auf dem KA-Land Konvent im Oktober 2014 in Oberderdingen Ideen und entwickelten eigene Positionen. So wurden vor allem mehr Möglichkeiten der politischen Partizipation junger Menschen in Kommunen gefordert. Mit der Erneuerung der Gemeindeordnung im Mai, würde die grün-rote Landesregierung nun diese Forderung umsetzen. „Durch die gesetzliche Verankerung in der Gemeindeordnung können Jugendliche leichter eine Jugendvertretung in ihrer Kommune beantragen und werden so in politische Entscheidungen einbezogen. Neben der Jugendvertretung müssen künftig Möglichkeiten des kurzfristigen politischen Engagements ausgebaut werden”, so der Sprecher der Jusos Karlsruhe Land und Bad Schönborner Gemeinderatsmitglied Dennis Eidner, anlässlich des Kabinettsbeschluss.
Insbesondere möchten sich die Kreis-Jusos für mehr Bus und Bahn einsetzen. Der Landkreis benötige den S-Bahn-Ausbau dringend. Noch immer sei die Nutzung des PKWs aufgrund der steigenden Bahnpreise und der schlechten Angebotsstruktur attraktiver. “Über den Tarif-Dschungel zwischen KVV und RNV, die Abschaffung des 24 Stunden-Tickets und die fehlende Nightliner-Verbindung an Wochenenden ärgern sich viele Menschen seit Jahren”, merkte das Ettlinger Gemeinderatsmitglied Simon Hilner, auf der Versammlung an. Die Bahn müsse hier auf ihre Kunden zugehen. “Der ÖPNV ist als umweltfreundliche und soziale Form der Mobilität für alle gesellschaftlichen Gruppen auch in unserer Region von enormer Bedeutung, deshalb regen wir hierbei Verbesserungen an”, betonte das Gemeinderatsmitglied.
Themen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes wollen die Jusos nicht den Grünen überlassen. Plastiktüten sind eine hohe Belastung für die Umwelt. Rund 4,8-12,7 Tonnen landen jährlich im Meer, was Folgen für Tier und Mensch hat. Es bedürfe bei Unternehmen und Verbraucher*innen mehr Bewusstsein darüber, wie sehr Plastiktüten Meere verschmutzen und zur Klimaerwärmung beitragen. Dass ein bekannter Drogeriemarkt vor kurzem Gratis-Plastiktüten abgeschafft hat, begrüßen die jungen Sozialdemokrat*innen. In der EU wurde in den letzten Jahren über eine Steuer auf Plastiktüten diskutiert. Die Jusos schlagen allerdings eine andere Lösung vor: “Wir fordern ein EU-weites Pfandsystem für Plastiktüten, das die Bürger*innen durch Anreizmechanismen zu umweltkonformen Verhalten motiviert.” Ein Umdenken beim Verbraucher sei dringend notwendig. “Wir nutzen die Plastiktüte im Durchschnitt nur 25 Minuten, aber sie belasten unsere Umwelt über Vierjahrhunderte”, so die Vorsitzende der Jusos Pfinztal Aisha Fahir in ihrem Redebeitrag.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Jusos, liebe Freundinnen und Freunde,
bereits zum 11.Mal findet am 25.April 2015 der RED CUP in Karlsruhe-Land statt. Nach einer kleineren Pause im Wahlkampfjahr 2014, ist das traditionelle Hallenfußballturnier wieder zurück. In Zusammenarbeit mit der Juso AG Waghäusel und dem Kreisverband Karlsruhe-Land wird das Turnier in diesem Jahr ausgetragen.
Der RED CUP ist ein Turnier für Freizeitteams. Viele Juso-Kreisverbände oder Arbeitsgemeinschaften bilden so eigene Teams und kämpfen um die Pokale. Die ersten drei Plätze erhalten die begehrten Pokale.
Jetzt bis zum 28.März anmelden!
Euer Team muss aus 4 Feldspieler*innen und einer/m Torwart*in bestehen. Zusätzlich können noch Wechselspieler*innen das Team unterstützen. Die Anzahl der Wechselspieler*innen ist unbegrenzt. Schön wäre es, wenn ihr euch einen Teamnamen ausdenkt und uns diesen vorab mitteilt. Gespielt wird nach den Regeln des DFB für Kleinfeldturniere. Die Teilnahmegebühr 20,00€ pro Mannschaft, ist vor Ort zu zahlen. Anmelden könnt ihr euch per Mail an: jusos_waghaeusel@yahoo.de
Weitere Informationen zu den Turnierrregeln und Teilnahmebedingungen findet ihr unter:
http://www.jusos-ka-land.de/index.php?mod=content&menu=9&page_id=22803
Wir freuen uns auf eure Anmeldung und euer Team. Gern gesehen sind auch Zuschauer*innen und Fans der Teams. Vor Ort erwarten euch neben einem spannenden Turnier, DJ-Acts, vielfältige Speisen und Getränke.
Ihr seid herzlich zum 11. RED CUP am 25.April 2015 von 10-18 Uhr in der Rheintalhalle Waghäusel-Kirrlach (Rheinstraße 26, 68753) eingeladen.
Liebe Jusos Karlsruhe-Land,
in den letzten Tagen wurden in unserem Kreisverband bereits zwei Landtagskandidierende nominiert. Wir freuen uns schon jetzt auf den Wahlkampf mit Anneke Graner und Anton Schaaf.
Erste Pläne für den Jugendwahlkampf werden wir sicherlich auch in der nächsten Kreisvorstandssitzung besprechen. Doch bevor der Wahlkampf beginnt plant der Kreisvorstand in Zusammenarbeit mit verschiedenen AGen noch einige Veranstaltungen und Aktionen. Außerdem beschäftigen wir uns im zweiten Teil der Sitzung mit unserem Verbandsmagazin. Im Januar wurden in der BrandtAktuell-Redaktionssi
Zur mitgliederöffentlichen Kreisvorstandssitzung laden wir euch recht herzlich ein.
Diese findet am Sonntag, den 22.Februar um 14 Uhr in der Juso-Kampagnenzentrale Bad Schönborn (Badstraße 23, 76669 Bad Schönborn) statt. Bahnfahrende steigen in Bad Schönborn-Süd aus.
Tagesordnung:
1. Blitzlicht
2. AGen-Austausch
3. Landesausschuss in Bruchsal & LA-Update der Delegierten
4. Planung Mitgliederversammlung
5. Planungsstand Patriotismus/
6. Red Cup in Zusammenarbeit mit der AG Waghäusel
7. Brüssel/Stuttgart-Fahrt
8. Landtagswahlkampf
9. Diskussionsthemen Jugendgemeinderat & Freies WLAN
10. Verschiedenes
11. BrandtAktuell Redaktionssitzung
Beste Grüße
Tamina, Gabor, Simon & Dennis
(Juso-Kreisvorstand Karlsruhe-Land)
Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Schnaudigel,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Ich gehe davon aus, dass auch im Jahr 2015 die Stärke des regionalen Arbeitsmarktes anhalten wird“, sagt der Vorsitzende der Agentur für Arbeit Karlsruhe- Rastatt Ingo Zenkner und umschreibt damit die Quasi- Vollbeschäftigung. „Der regionalen Wirtschaft ging es 2014 gut und es wird ihr auch 2015 gut gehen“, prophezeit der Karlsruher IHK- Vorsitzende Wolfgang Grenke auf dem Neujahrsempfang der Wirtschaft. „Die Region ist ein Bevölkerungsmagnet“, titeln die BNN Anfang Dezember 2014. „Die Kreisumlage des Landkreises Karlsruhe mit 142,2 Mio. Euro bei gleichbleibendem Hebesatz auf Allzeithoch!“ Eine bisher ungelesene Schlagzeile, die aber m.E. bestens in den Reigen dieser optimistischen Botschaften passen würde.
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Neujahrsempfang der SPD Weingarten (Baden) mit Markus Rupp (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag). Klasse Rede, die auf positive Resonanz stieß. Schwerpunktthemen: Soziale Gerechtigkeit durch Einführung des Mindestlohns ab 01.01.2015, den Pakt für Familien mit Kindern, zukunftsweisende Schullandschaft etc. Wichtig: Willkommenskultur für Asylbewerber.
Nach der beeindruckenden Rede von Markus Rupp wurde Claus Günther mit der Willy-Brandt-Medaille geehrt. Überreicht wurde sie von unserem Vereinsvorsitzenden Erich Höllmüller und von Wolfgang Wehowsky.
Diese Auszeichnung ist SPD-Mitgliedern vorbehalten die besondere Verdienste in der SPD erworben haben. Der Ortsverein drückt damit seinen Dank und Anerkennung für mehr als 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft aus.
Claus Günther wurde bereits mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Er ist Träger der Bürgermedaille in Gold der Gemeinde Weingarten und wurde mit der Ehrenmedaille in Silber des Landkreises ausgezeichnet.
Unser Kreisverbandsmagazin, BrandtAktuell wurde 2013 ins Leben gerufen. Mit viel Energie wurde an diesem Projekt gearbeitet. Ein Projekt, das alle AGen miteinander besser vernetzt und den Austausch erleichtert. Klar, dass wir das erhalten wollen!
Gemeinsam wollen wir überlegen, wie BrandtAktuell in Zukunft aussehen könnte.
Welche Themen soll BrandtAktuell schwerpunktmäßig behandeln? Wann wird eine Ausgabe gedruckt? Soll es ein Online-Blog geben mit Diskussionsforen? Interviews mit Politikern, Experten oder Mitgliedern? Gewinnspiele… usw. wir sind völlig offen wie es mit BrandtAktuell weitergehen soll.
Das erste Redaktionstreffen findet am Mittwoch, den 14.Januar um 18:00Uhr im SPD Haus in Ettlingen (Im Ferning 6a) statt.
Jede*r kann sich im Redaktionsteam beteiligen.
Wir freuen uns auf eure Mitarbeit bei BrandtAktuell!
Solidarische Grüße
Tamina, Gabor, Simon und Dennis

Die Jusos Karlsruhe-Land sprechen sich klar gegen Pegida und deren diskriminierende Parolen aus. Auf ihrer Kreisvorstandssitzung am 5. Januar in Bruchsal stand die Flüchtlingspolitik im Landkreis auf der Agenda. Im Anschluss daran nahmen sie an der Anti-Pegida Demonstration in Stuttgart teil.
Die Jusos machten auf der Sitzung klar, es ginge nicht darum, ob Kommunen Flüchtlinge aufnehmen, sondern wie. “Für uns Jusos ist klar: Menschen, die auf der Flucht sind, bekommen unsere Hilfe. Deshalb setzen wir uns vor Ort für eine menschenwürdige Unterbringung ein. Das bedeutet für uns Solidarität,” so der Kreissprecher Dennis Eidner. Die Jusos fordern eine dezentrale Unterbringung in den Kommunen. Diese könne mit der Einführung eines Bonussystems erreicht werden, welches die Kommunen für eine dezentrale Unterbringung in der Gemeinde belohnt. Dies fördere die Teilhabe an der Gesellschaft und die Integration. Hierzu benötige man langfristig mehr sozialer Wohnungsbau. Einen großen Beitrag zur Integration leisten dabei Sprachkurse von Beginn an und ein organisiertes Netzwerk von ehrenamtlichen Bürger*innen, Vereinen, Verbänden, Kirchen und Schulen.
Die Kreisvorstandsmitglieder Tamina Hommer aus Oberderdingen, Simon Hilner aus Ettlingen und Dennis Eidner aus Bad Schönborn beschäftigen sich als Gemeinderät*innen mit dieser Thematik auch in ihren Kommunen. Der Landkreis Karlsruhe plant aufgrund aktuell steigender Flüchtlingszahlen weitere Standorte für die vorläufige Unterbringung. Hierbei wollen die Gemeinderät*innen mit den Bürger*innen zusammen stehen und überlegen, wie die Flüchtlinge gut untergebracht werden und am Gemeindeleben teilhaben können.
Der Kernpunkt des christlichen und jüdischen Glaubens ist schließlich die Solidarität und Nächstenliebe. Dies stehe eindeutig im Widerspruch zu den Forderungen der islamfeindlichen Pegida-Bewegung, die ein absurdes Feindbild erschaffe und Ängste auf die Flüchtlinge projiziere.
Um ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Hetze und für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft zu setzen, sind die Jusos direkt im Anschluss an die Sitzung nach Stuttgart zur Kundgebung gefahren. “Gemeinsam mit über 8.000 Menschen haben wir hier für ein buntes Deutschland demonstriert, noch bevor es überhaupt zu einer Pegida-Kundgebung in Baden-Württemberg kommen konnte, das macht uns stolz,” sagte Tamina Hommer (Kreisvorstand) nach der Demo.
Pressemitteilung vom 7.Januar 2015
Krisen und Kriege treiben Menschen in die Flucht. Sie werden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um ihr Leben und das ihrer Familien zu retten. Sie suchen Zuflucht im sicheren Europa. Im Sommer 2014 verschärfte sich mit den Flüchtlingen aus Syrien die Aufnahmesituation für Flüchtlinge in der baden-württembergischen Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Karlsruhe dramatisch. Die Kapazitätsgrenze der LEA, die ohne ihre Außenstellen bei 1150 Personen liegt, war erreicht. Die Aufnahmefähigkeit der LEA wurde kurzfristig durch die Anmietung von Außenstellen im Stadtgebiet Karlsruhe ausgeweitet. Die gestiegenen Flüchtlingszahlen erreichten auch den Landkreis Karlsruhe, der für die sog. "vorläufige Unterbringung" zuständig ist, wenn die Flüchtlinge die LEA verlassen müssen und auf das gesamte Landesgebiet verteilt werden. Der Landkreis musste damit ebenfalls handeln und gemeinsam mit den Gemeinden im Landkreis Karlsruhe nach neuen Unterkunftsmöglichkeiten suchen. Dabei hat die angedachte Lösung in einem ehemaligen Hotel im Gewerbegebiet von Karlsbad-Ittersbach bundesweite Bekanntheit erhalten, nachdem der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof diese untersagte. Mit dem Abschluss des Asylverfahrens, spätestens jedoch nach 24 Monaten, endet die "vorläufige Unterbringung" und die kreisangehörigen Gemeinden werden für die sog. "Anschlussunterbringung" der Flüchtlinge auf ihrem Gemeindegebiet zuständig. Das Land, die Landkreise und die Gemeinden müssen damit gemeinsam Lösungen für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen finden.