Daniel Born ist SPD-Bundestagskandidat im „Spargelwahlkreis“

Waghäusel-Kirrlach. Die SPD geht mit Daniel Born als Bundestagskandidaten im „Spargelwahlkreis“ in den Bundestagswahlkampf. Auf einer SPD-Mitgliederversammlung des Wahlkreises Bruchsal-Schwetzingen im Vereinsheim des Gesangsvereins „Frohsinn“ in Waghäusel-Kirrlach votierten am Donnerstagabend 94 der anwesenden 100 Mitglieder für den SPD-Vorsitzenden und Stadtrat aus Oberhausen-Rheinhausen.

Der SPD-Kreisvorsitzende des Karlsruhe-Land, René Repasi, betonte das demokratische Prinzip der Kandidatenfindung. In einer breit angelegten Mitgliederbefragung mit einer hohen Beteiligung und zahlreichen Vorstellungsrunden in den Ortsvereinen entschied Daniel Born die Befragung mit knapp 60 % für sich. Repasi bedankte sich bei beiden Kandidaten und insbesondere bei dem in der Befragung unterlegenen Werner Henn, dass er vor vier Jahren in einer schwierigen Situation als Kandidat ins Rennen ging, auch nach der Bundestagswahl im Wahlkreis präsent war und sich der basisdemokratischen Entscheidungsfindung der Mitgliederbefragung stellte.

In seinem Grußwort wünschte Bürgermeister Walter Heiler MdL dem Kandidaten Daniel Born viel Erfolg für seinen Wahlkampf. Das Vereinsheim des Gesangsverein Frohsinn sei ein für Sozialdemokraten gutes Pflaster. Er selbst sei hier schon einmal nominiert worden und es folgte ein Wahlkampf mit erfolgreichem Ausgang. Heiler zählte die Erfolge der grün-roten Landesregierung auf und äußerte die Hoffnung, bald im Spargelwahlkreis einen SPD-Abgeordneten zu haben, der sozialdemokratische Politik in Berlin umsetzen könne.

In seiner Vorstellung rückte Daniel Born „Gute Arbeit“ als sein persönliches Kernthema in den Vordergrund. Als Jurist, der bei der Agentur für Arbeit beschäftigt ist, kenne er aus der täglichen Arbeit die Schwierigkeiten und die herrschenden Ungerechtigkeiten. Born will dazu beitragen, dass die SPD als Partei der „guten Arbeit“ für eine neue Ordnung am Arbeitsmarkt steht. Er will dafür kämpfen, dass Lohndumping verhindert und ein allgemein gültiger Mindestlohn durchgesetzt wird. Unter dem Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ wolle er den Missbrauch von Leiharbeit eindämmen und sich für ein gesetzlich verankertes Recht auf Ausbildung für junge Leute einsetzen.

Durch den Abzug der US-Army sei „Konversion“ im Wahlkreis v.a. für Schwetzingen ein wichtiges Thema, das die Politik im Blick behalten müsse - ebenso wie die von der Bundeswehrreform betroffenen Familien der Bundeswehrangehörigen im Bereich Bruchsal. Born wolle sich dieser Aufgabe als Abgeordneter stellen.

Im Blick auf das 150-Jährige Gründungsjubiläum der SPD im nächsten Jahr wünschte sich Daniel Born, dass sie sich das beste Geburtstagsgeschenk selbst mache und den politischen Wechsel in Berlin herbeiführe.

Die Genossen rief Daniel Born zu Geschlossenheit auf. Gemeinsam über die Kreisgrenze hinweg wolle er Wahlkampf machen. Er selbst habe die Kreisgrenze in den letzten Wochen des parteiinternen Wahlkampfes nicht mehr wahrgenommen. „Bruchsal-Schwetzingen hat einen anderen Abgeordneten in Berlin verdient!“, so Daniel Born. „Wir starten den Wahlkampf heute Abend – und ich habe da sowas von Lust drauf, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen.“

Mitgliederbefragung über den Kandidaten der Bundestagswahl 2013 für den Wahlkreis 278 Bruchsal/Schwetzingen

Die Mitgliederbefragung im
Wahlkreis 278 Bruchsal/Schwetzingen
ergab bei einer Wahlbeteiligung von 45,8 %
folgendes Ergebnis:

Daniel Born 326 Stimmen / 59,6 %
Werner Henn 216 Stimmen / 39,5 %
Enthaltungen: 5

Die Kreisvorsitzenden von Karlsruhe-Land, René Repasi, und von Rhein-Neckar, Thomas Funk, gratulieren Daniel Born ganz herzlich. Sie danken zugleich Werner Henn für seine Bereitschaft zu kandidieren und beiden Kandidaten für einen fairen Wahlkampf.

Die rege Beteiligung der Mitglieder zeigt, dass die Mitgliederbefragung über den Kandidaten der richtige Weg war und diese Form der Mitgliederbeteiligung auch in Zukunft weiterbeschritten werden sollte.

Jusos go worldwide und veranstalten einen Candidate Check.

Werner Henn und Daniel Born – so heißen die beiden Bewerber um den Posten für das Direktmandat der SPD im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen. Alle SPD-Mitglieder aus diesem Wahlkreis stimmen in einer Urwahl über den Kandidaten ab. Am vergangen Sonntag standen die beiden Kandidaten beim „World Wide Web – Candidate Check“ Rede und Antwort und wurden im Internet per Live-Stream dabei übertragen; zusätzlich wurden alle Antworten direkt auf Facebook veröffentlicht.

World Wide Web- Candidate Check

Liebe Jusos,

in unserem Bundestagswahlkreis bewerben sich mit Daniel Born (Oberhausen-Rheinhausen) und Werner Henn (Baden-Baden) zwei Kandidaten um die Bundestagsnominierung. Einige von euch haben vielleicht eine der Vorstellungsveranstaltungen bereits genutzt, um sich ein Bild von den Kandidaten, ihren Positionen und ihren Ansichten zu machen. Allen anderen möchten wir die Möglichkeit geben, dies ebenfalls zu tun. So wie unser Kreisverband mit dem Nominierungsverfahren neue Wege beschreitet möchten wir dies auch mit unserer Vorstellungsveranstaltung tun. Unter dem Motto „World Wide Web – Candidate Check“ werden euch Werner Henn und Daniel Born Rede und Antwort stehen. Um wirklich allen von euch die Möglichkeit zu bieten, sich an der Veranstaltung zu beteiligen und ihre Fragen zu stellen werden wir sie per Videostream und Live-Ticker ins WWW übertragen. Somit könnt ihr von nahezu überall mit dabei sein und eure Fragen, entweder im Vorfeld per Email oder live per Facebook an die Kandidaten richten. Alles Weitere erfahrt ihr auf unserer Veranstaltungsseite unter www.facebook.com/danieloderwerner . Unsere Frage- und Kontaktadresse lautet jusos-ka-land@web.de .

Es würde uns freuen, möglichst viele von Euch bei der Veranstaltung, sei es vor Ort oder vor den Bildschirmen begrüßen zu dürfen.

World Wide Web – Candidate Check
Wo: Gaststätte Konkordia (Rochusstraße 23) Bad Schönborn
Wann: Sonntag 23. September um 18 Uhr

in Kooperation mit dem Juso Kreisverband Rhein-Neckar

Mit solidarischen Grüßen

Euer Kreisvorstand

Schließung der Geburtshilfe Bretten zum 1. März 2013

In einem Schreiben an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nahm die SPD-Kreistagsfraktion durch den Fraktionsvorsitzenden Bürgermeister Markus Rupp (Gondelsheim) am 17. September 2012 Stellung zur angekündigten Schließung der Geburtshilfe in Bretten:

„Bereits im Jahre 2008 haben wir uns mit dem Thema „Geburtshilfe Bretten“ intensiv auseinandergesetzt. Mit dem Ergebnis, dass damals eine – wenn auch zugegebenermaßen nicht gänzlich unproblematische – Lösung mit diversen Belegärzten den Bestand der Geburtshilfe sicherte.

Nun scheint es erneut zu personellen Problemen in Sachen ärztlicher Betreuung der Geburtshilfeabteilung Bretten zu kommen. Nicht zuletzt die Publikationen in der Tagespresse legen dies nahe. Auch der Aufsichtsrat der Kliniken soll sich mit dem Thema am 18. September 2012 nicht öffentlich befassen.

Die SPD-Fraktion stellt dazu folgendes fest:

Als politische Mandatsträger sehen wir uns derzeit nicht aufgerufen, eine Entscheidung über die Zahl der Geburten und dem daraus entstehenden wirtschaftlichen Defizit zu treffen.

Vielmehr geht es um personelle Engpässe und sich daraus ergebende Haftungsfragen für die Klinikleitung bzw. der Kreisverwaltung. Hier fordern wir Sie, sehr geehrter Herr Landrat Dr. Schnaudigel, auf, nochmals alles zu unternehmen, um die einzig Freude bringende Einrichtung eines Krankenhauses über den 1. März 2013 hinaus zu erhalten.

Wir sind ebenso der Meinung, dass die Bevölkerung im Raum Bretten öffentlich über die bisher unternommenen bzw. weiterhin zu unternehmenden Schritte für eine befriedigende Ärzteversorgung in der Geburtshilfe der Rechbergklinik unterrichtet werden muss.

Die SPD-Kreistagsfraktion fordert Sie auf, die Suche nach Belegärzten bis zum Ende des Jahres 2012 mit Nachdruck fortzusetzen und Ihre Bemühungen bzw. die der Holding entsprechend zu dokumentieren. Sollte wider Erwarten keine Lösung zu finden sein, so wäre die (vorübergehende) Schließung u.E. ein verwaltungsinterner, haftungs- und organisationsrechtlicher Vorgang und keine politische Entscheidung.

Gleichzeitig erbitten wir von der Kreisverwaltung bzw. Holding einen Überblick über die künftige medizinische Ausrichtung der „neugebauten“ Rechbergklinik – auch mit Blick auf die Geburtshilfestation, die Anästhesie und die Chirurgie.“

30. Marktplatzfest ‘Treffunkt Europa’ 2012 in Bretten

Am Sonntag, 16. September 2012 wird die Brettener SPD ihr in 30 Jahren zur Tradition gewordenes völkerverbindende Europafest von 11.00 -19.00 Uhr veranstalten. Der „Treffpunkt Europa“ lockt mit seiner bunten Programmvielfalt und mit internationalen Spezialitäten jedes Jahr viele Besucher auf den Brettener Marktplatz. Dieses Fest, das sich einer großen Resonanz in der Bevölkerung erfreut, fördert in hohem Maße das friedliche Miteinander unserer deutschen und ausländischen Mitbürger.
Der Stadt Bretten wird bei ihrem Empfang zur Festeröffnung die ‘Ehrenfahne des Europarates’ durch MdB Axel E. Fischer feierlich verliehen. Unter den Klängen des ‘Fanfaren- und Trommlerzuges 1504 Bretten’ werden Oberbürgermeister Martin Wolff und Stadträtin Renate Knauss die geladenen Gäste aus dem öffentlichen Leben und die Repräsentanten der verschiedenen Länder willkommen heißen. Die Übergabefeier wird umrahmt durch Darbietungen eines Ensemble des ‘Musikverein Neibsheim’, der Gruppe ‘Nadwarer ungarndeutsche traditionspflegende Tanzgruppe’ aus Nemesnádudvar, einer Mandolinengruppe ‘Grupo de Cordas de Condeixa’ aus Condeixa und des ‘Fanfaren- und Trommlerzuges Bretten1504’.
Nach Begrüßung der teilnehmenden Gruppen durch Stadträtin Renate Knauss und den Vorsitzenden der SPD Bretten Lillo Chianta beginnt der Reigen internationaler Folklore auf der Bühne. Zum ersten Mal in Bretten werden wir die Tanzgruppe ’Radugar’ der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft aus Karlsruhe erleben. Die mit 13 Nationalitäten besetzte Gruppe mit dem übersetzten Namen ’Regenbogen’ wird uns Tänze aus der ukrainischen Heimat und der ganzen Welt zeigen. Auch in diesem Jahr wird die Irish Dancing-Formation ’Phoenix Dance Company’ aus Ludwigsburg zu den einzigartigen Rhythmen der irischen Musik tanzen und uns begeistern. Die Folkloregruppe ’Vukovar’ aus Vaihingen-Enz wird uns mit Tänzen und Liedern aus der Heimat auf die Reise nach Kroatien mitnehmen.
Die ‘Ländliche Tanz- und Trachtengruppe Kreis Karlsruhe’ wird uns mit ihren Tänzen und vor allem mit ihrer prächtigen Tracht begeistern. Der Türkische Schulelternverein hat die Folklore Gruppe ’Mosaik’ aus Karlsruhe eingeladen, die das erste Mal in Bretten ihre Tänze zeigen. Auch freuen wir uns auf die Tänze des griechischen Folklorevereins aus Vaihingen/Enz. Die spanische Tanzgruppe ’Las Estrellas’ aus Grötzingen wird mit ihren Tänzen südländische Atmosphäre verbreiten und wird mit Paella und Sangria Urlaubsstimmung wach halten. Flamenco kann man nur leben und erleben, es ist kaum möglich, ihn zu beschreiben. Auch aus Knittlingen wird uns eine Flamenco-Tanzgruppe dieses Gefühl vermitteln Unsere Italienischen Freunde haben in diesem Jahr die Gruppe ‘Gruppo Folcloristico Sacro Cuore’ aus Mühlacker zu Gast, die uns mit Herz und Lust die Tradition aus Sizilien mit Folkloretänzen nahe bringen wollen. .
‘Zumba’ wurde Mitte der 90er Jahre von dem kolumbianischen Tanztrainer Alberto “Beto”entwickelt, der die feurigen lateinamerikanischen Rhythmen wie Cumbia, Salsa, Samba und Merengue mit heißen Tanzschritten kombinierte. In der USA wurde ‘Zumba’ zum Kult, verbreitete sich weltweit und fand nun auch den Weg auf den Marktplatz in Bretten. Der Asporta-Club aus Bretten wird in diesem Jahr das 30. Marktplatzfest ’Treffpunkt Europa’ mit seinen Tänzen ausklingen lassen.
Doch nicht nur für Augen und Ohren, sondern auch für Speis und Trank aus den Heimat-ländern der Mitwirkenden ist gesorgt. Bunte Luftballons werden auch in diesem Jahr für Europa in die Lüfte gehen.
Das ‘Festival der gutenTaten’ bietet seine Glücksbausteine an. Mit 2 Euro Gutes tun und tolle Preise gewinnen. Mit dem Erlös werden der Brettener Tafelladen und die Päckchenaktion für die Altersheime unterstützt.

Stefan Schäfer zieht seine Bewerbung für die SPD-Bundestagskandidatur zurück

Nach den ersten Vorstellungsrunden zur Vorbereitung der Mitgliederbefragung über die SPD-Bundestagskandidatur im Wahlkreis 272 Karlsruhe-Land zog Stefan Schäfer aus dem Ortsverein Sulzfeld seine Bewerbung für die Bundestagskandidatur der SPD zurück. Stefan Schäfer
nannte hierfür persönliche Gründe. Damit verbleibt die 32jährige Volkswirtin Vanessa Rieß aus Walzbachtal als derzeit einzige Kandidatin im Rennen.

Der Kreisvorsitzende der SPD-Karlsruhe-Land, René Repasi, bedauert Stefan Schäfers Entscheidung; er hat jedoch hierfür Verständnis. Die SPD Karlsruhe-Land wird am Verfahren der Mitgliederbeteiligung festhalten. Die Vorstellungsrunden in den Ortsvereinen werden bis September 2012 fortgesetzt. Die Nominierung der Kandidatin bzw. des Kandidaten soll auf einer Wahlkreisdelegiertenkonferenz im Oktober/November 2012 stattfinden.

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